Christengemeinschaft?

Getragen wird die Tagung von der Christengemeinschaft in Deutschland.

Nicht selten sorgt das in der heutigen Zeit für Fragen und Irritationen. Zunächst möchten wir klarstellen, dass unsere Tagung explizit allen Menschen offensteht – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit! Wichtig wäre nur eine gewisse Offenheit gegenüber Selbstverständnis und Praxis der Christengemeinschaft.

Doch was ist überhaupt die Christengemeinschaft?

Sie versteht sich nicht als eine weitere unter vielen kirchlichen Organisationen. Sogar der Begriff „Kirche“ im institutionellen Sinne lässt sich nur schwer auf sie anwenden.

Vielmehr versucht sie als Bewegung für religiöse Erneuerung die Pole Freiheit und Spiritualität in einer der Zeit angemessenen Form zusammenzubringen.

Es gibt weder eine verpflichtende Dogmatik noch eine geistige Hierarchie oder moralische Verhaltensregeln. Jede Gemeinde hat Glaubensfreiheit, die Pfarrer*innen haben Lehrfreiheit. Es wird nicht missioniert. Mitglied kann werden, wer volljährig ist. Es gibt kein Zölibat. Das Priestertum der Frau ist seit der Gründung 1922 verwirklicht.

Was die Christengemeinschaft ist, lässt sich wohl am besten im Rahmen eines ihrer Gottesdienste erfahren: Rituale, die in andächtiger Stille einen Gebets-Raum eröffnen, in dem tiefe Seelenruhe gefunden werden kann; durch die kontemplative Stimmung wird das Innerste erreicht und so die Verbundenheit mit dem Göttlichen erfahren und belebt. Der Hauptgottesdienst heißt entsprechend „Menschenweihehandlung“ (als erneuerte Messe). In ihr finden Evangelium, Vaterunser und das Abendmahl einen würdigen Andachtsort.

Weiterführende Informationen auf: https://christengemeinschaft-dortmund.de/christengemeinschaft/